Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung

Wie kam es zur neuen Unterstiftung

 „Helga-Siegin-Pecks-Stiftung“

- Chancen für indische Frauen in Not -
(eine von fünf Unterstiftungen in der Treuhand der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung)

„Plötzlich war ich Erbin geworden – total unerwartet. Meine Freundin verunglückte tödlich und überließ mir testamentarisch ihren Nachlass mit der Auflage, damit in Indien ein Haus für Frauen in Not zu finanzieren. Welche Aufgabe!

Ich nahm Kontakt zu verschiedenen deutschen öffentlichen und privaten Organisationen auf, die Hilfsprojekte in Indien finanzieren: Einen zufrieden stellenden Weg, der den Wünschen meiner Freundin entsprach, fand ich zunächst nicht.

Ich reiste nach Indien, um eine Mädchenschule kennen zu lernen, die man mir zur Förderung empfohlen hatte: Das Projekt und der Umgang mit Geldern konnte mich nicht überzeugen.
Doch dann lernte ich die Projekte der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung kennen und entschied mich, das Erbe dieser Stiftung zu übergeben. Hier sah ich die beste Möglichkeit zur effektiven Verwirklichung des Anliegens meiner Freundin. Die „Helga-Siegin-Pecks-Stiftung“ wurde errichtet und zwar mit dem in der Satzung erklärten Zweck: „Chancen für indische Frauen in Not“. Sie wird treuhänderisch von der Hauptstiftung verwaltet.

Ich freue mich, dass die Erträge des festgelegten Kapitals nach Absprache mit mir bereits einem ersten Projekt zugute kommen, das meine Freundin sicher sehr begrüßt hätte: der Förderung von AIDS/HIV-infizierten Frauen und Kindern in 60 Slumgebieten von Madurai. Sie sollen - aus ihrer Diskriminierung heraus geholt - ein selbstbestimmtes menschenwürdiges Leben führen dürfen. Mit der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung bin ich in gutem Kontakt. Ich werde über die Maßnahmen und Erfolge des Projektes informiert, ebenso über die Anlage und Erträge des eingesetzten Kapitals. Welch glückliche Lösung!“

B. Freisleben, Köln