RUND UMS GELD
ENTWICKLUNGEN DER RGASt in 2010 als „kleine Schritte zum großen Glück“
Sicher werden Sie gern mit uns die Freude und das Glück über die unerwartet positive Entwicklung unserer Stiftung teilen. Alte und neue Stifter haben sichfördernd in Form von Zustiftungen, Stiftungsdarlehen, Einzahlungen in den Stiftungsfonds, Spenden und sogar einer Hausschenkung eingebracht. All diese kleinen Schritte brachten das große Glück von rund 550.000 € Zuwachs. Damit hat unsere RGASt die 3 Millionen-Grenze erreicht und darf sich – unerwarteter Weise – bereits zu den 5 % der größten deutschen Stiftungen zählen.
WERTENTWICKLUNG DES STIFTUNGSVERMÖGENS
Aber, so werden wir oft gefragt, wie steht es um die Erträge/Zinsen der Stiftungseinlagen in dieser Krisenzeit? Auch hier können wir vom „großen Glück“ berichten: Rund die Hälfte des Stiftungskapitals hat der Vorstand einer Vermögensverwaltung anvertraut, die fachlich und erforderlichenfalls rasch auf Wertveränderungen reagieren kann. Diese längerfristig angelegten Stiftungsmittel wurden unter Zugrundelegung der von Vorstand und Beirat erarbeiteten Richtlinien so erfolgreich verwaltet, dass in diesem Jahr eine positive Wertentwicklung von über 6 % erzielt werden konnte.
Im Rahmen der kurzfristigeren Anlagen (jederzeit abrufbare Stifterdarlehen und Liquiditätsreserven bei plötzlichem Projektbedarf usw.) konnten in 2010 bisher Zinseinnahmen von rund 2 % vereinnahmt werden. Angesichts des niedrigen allgemeinen Zinsniveaus ist auch dieses Ergebnis erfreulich. (Es handelt sich um vorläufige Zahlen; der Jahresabschluss steht noch aus).
Für die Förderung der Projekte konnte die RGASt im Jahr 2010 der Andheri-Hilfe insgesamt 74.500 € zur Verfügung stellen.
RUND UM DIE PROJEKTE
als „kleine Schritte zum großen Glück“.
Stiftungsgelder haben keinen Selbstzweck: Sie dienen vielen Tausenden Armen und Unterprivilegierten in Indien und Bangladesch. Sicher werden Sie uns gern begleiten, wenn wir Ihnen anhand der von uns geförderten Stiftungsprojekte von den vielen kleinen Schritten zum großen Glück berichten, die SIE mit ermöglicht haben.
Wer kann sich einen schöneren „Schritt zum großen Glück“ vorstellen als den Schritt von langer, oft lebenslanger Blindheit zu einem Leben im Licht? Die RGASt beteiligt sich seit ihrer Gründung im Jahre 2002 am großen Andheri-Projekt: Blindheit und ihre Folgen bekämpfen.
Das Projekt: Gemeinschaftsorientierte Grundversorgung und Förderung von HIV/AIDS betroffenen Menschen in 60 Slums von Madurai (Südindien) bedeutete ebenfalls für viele an den Rand gedrängte Menschen „kleine Schritte zum großen Glück“.
Umfassende und nachhaltige Entwicklung für indische Stammesangehörige im Polavaram-Gebiet ist ein weiteres von unserer Stiftung gefordertes Projekt. Auch dieses Adivasi-Programm bedeutete für entrechtete Menschen im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh wichtige kleine Schritte zum großen Glück.
Reduzierung der Mütter- und Kindersterblichkeit. Darum ging es in einem weiterem Projekt für 10.585 Frauen und ihre Familien in 50 Dörfern des Mahaboobnagar Distrikts (Andhra Pradesh) durch die Beteiligung der RGASt an dieser dringenden Aufgabe.
Verbesserungen der Lebensbedingungen armer ländlicher Haushalte durch die Nutzung alternativer und erneuerbarer Energien. Auch im Rahmen dieses sehr umfangreichen Projektes sind viele kleine Schritte zum großen Glück für die unter zunehmender Dürre leidenden Menschen im südlichen Karnataka zu verzeichnen. Und das bereits im ersten von der Stiftung finanzierten Projektjahr.
NEUES STIFTUNGSPROJEKT: Stabilisierung und Verbesserung der Gesamtsituation von Bewohnern der Chittagong Hill Tracts, Bangladesh. Durch die Finanzierung dieses neuen umfassenden Programms der Andheri-Hilfe will unsere Stiftung besonders unterprivilegierten Menschen in den östlichen Grenzgebieten von Bangladesch kleine Schritte zum großen Glück ermöglichen.
Rückblick auf zwei weitere im letzten Jahr abgeschlossene Projekte:
Über den erfolgreichen Abschluß des Projektes zur Ausbildung und Arbeitsvermittlung für chancenlose Jugendliche in Tamil Nadu haben wir bereits im FORUM 2/2010 (und auf dieser unserer Homepage) berichtet.
Das Projekt: Kampf gegen Mädchentötung in 30 Dörfern im Gebiet von Madurai ist ebenfalls abgeschlossen. Wir werden darüber informieren sobald der Abschluss- bericht und evtl. ein Erweiterungsantrag vorliegen. Wie wichtig die kleinen Schritte zum großen Glück auch hier waren, steht ohne Zweifel: Im Gesamtrahmen des Programms „damit Mädchen leben dürfen“ konnte die Andheri-Hilfe durch Förderung von bisher 160 Dörfern nicht nur ein totales Umdenken, die Wertschätzung von Mädchen und Frauen betreffend, bewirken: Nachgewiesenermaßen konnten weit über 3.000 neugeborene Mädchen vor dem gewaltsamen Tod bewahrt werden.